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Was bedeutet "barrierefreie Weiterbildung"?

In Anlehnung an das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG) lässt sich Barrierefreiheit in bezug auf Weiterbildungen wie folgt beschreiben: Blinde und Sehbehinderte Menschen müssen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe an beruflichen Weiterbildungsangeboten teilnehmen können. Ihnen müssen also alle Informationen, Inhalte und Abschnitte einer Weiterbildung ebenso wie nichtbehinderten Teilnehmern vollständig wahrnehmbar, verständlich und nutzbar zur Verfügung stehen.


Das Anforderungsprofil

Um den Begriff Barrierefreiheit für den komplexen Zusammenhang einer Weiterbildung fassbar zu machen, haben wir ein konkretes Anforderungsprofil formuliert. Dabei wurden die drei Phasen einer Weiterbildung (Anmeldung, Veranstaltung, Prüfung) gleichermaßen berücksichtigt, und innerhalb dieser Phasen diejenigen Aspekte identifiziert, die für eine Teilnahme blinder und sehbehinderter Menschen kritisch sein können. Daraus ergaben sich 25 Anforderungen, die erfüllt sein müssen, um Barrierefreiheit zu gewährleisten. In vier technischen Richtlinien sind daraus abgeleitete Vorgaben zur Barrierefreiheit von Verfahren, Techniken und Dokumenten enthalten. Sie liefern konkrete Anhaltspunkte für eine barrierefreie Ausgestaltung von Weiterbildungen.

Das Anforderungsprofil steht als PDF in zwei Versionen zum Herunterladen bereit:

  1. Kurzfassung
  2. Langfassung mit Erläuterungen